SANDWIESE. „Wir zeigen,
was wir können“ war das
Motto des zweiten Tags
der offenen Tür mit
Gewerbeschau im
Gewerbegebiet Sandwiese
der Gemeinde Alsbach-Hähnlein.
Mit rund 25 Teilnehmern
hatte sich die Zahl der
Aussteller seit dem
vergangenen Jahr um das
Anderthalbfache erhöht.
Hier ansässige Firmen
boten den zahlreichen
Besuchern einen Blick
hinter die Kulissen,
andere Gewerbetreibende
stellten sich an eigens
errichteten Ständen vor,
boten ihre Produkte an,
informierten über die
eigene
Leistungsfähigkeit.
Nicht nur Firmen aus der
Gemeinde, sondern aus
der ganzen Region bis
hin ins badische
Weinheim nutzten die
Gelegenheit zur
Präsentation.
Bürgermeister Georg
Rausch eröffnete den
Aktionstag. Er sei stolz
darauf, dass es in der
Kommune so viele
Betriebe gebe, die für
die hier lebenden
Menschen Arbeits- und
Ausbildungsplätze und
Serviceangebote bereit
halten. Zwar gebe es
noch immer keinen
örtlichen Gewerbeverein,
er hoffe aber, dass
diese Aktion im
Zwei-Jahres-Rhythmus
angeboten werde. Im
Gespräch unterstrich
Rausch den hohen
Stellenwert der
Gewerbesteuer für die
örtlichen Finanzen. Er
hoffe, trotz Einbrüchen
bei der
Einkommenssteuer, in
diesem Jahr um einem
Nachtragshaushalt herum
zu kommen.
Bei schönem
Spätsommerwetter waren
die autofreie
Sandwiesenstraße und
ihre Nebenstraßen das
Ziel vieler Besucher.
Unter ihnen war auch
Thomas Schmidt mit
seiner Familie. „Wir
haben bei dem schönen
Wetter eine Radtour
hierher gemacht und
sehen uns das ganze
Angebot an“, stellt er
fest, während sich seine
Tochter auf der Hüpfburg
vergnügt. Nach dem
Rundgang wolle man das
kulinarische Angebot
genießen.
Das
war gleich an mehreren
Ständen möglich. So
konnte man bei einer
Bäckerei das Brotbacken
miterleben und die
Produkte kosten.
Bei Alexander
Schartner, der auf
seinem Gärtnerhof Obst
und Gemüse aus
ökologischem Anbau
zieht, konnten die
Kunden nicht nur vom
Salat über die Rote Bete
und die Zwiebel bis hin
zu Äpfeln und Birnen die
Produkte erstehen,
sondern sich aus
frischen Zutaten und
verschiedenen Saucen
Salatteller
zusammenstellen. „Wir
wollen uns als
Direktvermarkter in der
Region vorstellen“,
merkte Schartner an, der
seit eineinhalb Jahren
Bioanbau an der
Bergstraße betreibt.
„Die Leute wollen
wissen, wo ihre Nahrung
herkommt“, hat er
festgestellt und wirbt
damit, dass seine
Produkte so frisch wie
aus dem heimischen
Garten seien.
Die Aussteller
warteten auch mit
Attraktionen für ihre
Gäste auf. So gab es
Aktionen für Kinder, den
Verkauf von
handgemachten Seifen und
Geschenkartikeln, eine
Ausstellung mit Arbeiten
örtlicher Künstler,
Dekorationen und florale
Geschenke und vieles
mehr. Bei einer
Stempel-Rallye konnten
sich die Besucher bei
allen Teilnehmern
Stempel abholen und mit
der Karte an einer
Verlosung teilnehmen,
bei der es Preise vom
Rundflug bis zu
Gutscheinen zu gewinnen
gab. „Das Angebot wurde
gut angenommen, der
Besucherandrang war
stärker als im Vorjahr“,
bilanzierte Rausch. Er
will nun die Teilnehmer
zu einem Gespräch
einladen, um über die
weitere Entwicklung zu
beraten. Er könne sich
vorstellen, dass sie
künftig im Wechsel mit
einer Veranstaltung des
Bickenbacher
Gewerbevereins angeboten
wird.