Gewerbeschau Alsbach - Sandwiese September/2009
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Zitiert aus dem Darmstädter Echo:

Betriebe zeigen, was sie können
Gewerbeschau: In der Sandwiese präsentieren sich 25 Unternehmen – Angebot bei schönem Wetter wird gut angenommen
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SANDWIESE. „Wir zeigen, was wir können“ war das Motto des zweiten Tags der offenen Tür mit Gewerbeschau im Gewerbegebiet Sandwiese der Gemeinde Alsbach-Hähnlein. Mit rund 25 Teilnehmern hatte sich die Zahl der Aussteller seit dem vergangenen Jahr um das Anderthalbfache erhöht. Hier ansässige Firmen boten den zahlreichen Besuchern einen Blick hinter die Kulissen, andere Gewerbetreibende stellten sich an eigens errichteten Ständen vor, boten ihre Produkte an, informierten über die eigene Leistungsfähigkeit. Nicht nur Firmen aus der Gemeinde, sondern aus der ganzen Region bis hin ins badische Weinheim nutzten die Gelegenheit zur Präsentation.

Bürgermeister Georg Rausch eröffnete den Aktionstag. Er sei stolz darauf, dass es in der Kommune so viele Betriebe gebe, die für die hier lebenden Menschen Arbeits- und Ausbildungsplätze und Serviceangebote bereit halten. Zwar gebe es noch immer keinen örtlichen Gewerbeverein, er hoffe aber, dass diese Aktion im Zwei-Jahres-Rhythmus angeboten werde. Im Gespräch unterstrich Rausch den hohen Stellenwert der Gewerbesteuer für die örtlichen Finanzen. Er hoffe, trotz Einbrüchen bei der Einkommenssteuer, in diesem Jahr um einem Nachtragshaushalt herum zu kommen.

Bei schönem Spätsommerwetter waren die autofreie Sandwiesenstraße und ihre Nebenstraßen das Ziel vieler Besucher. Unter ihnen war auch Thomas Schmidt mit seiner Familie. „Wir haben bei dem schönen Wetter eine Radtour hierher gemacht und sehen uns das ganze Angebot an“, stellt er fest, während sich seine Tochter auf der Hüpfburg vergnügt. Nach dem Rundgang wolle man das kulinarische Angebot genießen.

Das war gleich an mehreren Ständen möglich. So konnte man bei einer Bäckerei das Brotbacken miterleben und die Produkte kosten. Bei Alexander Schartner, der auf seinem Gärtnerhof Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau zieht, konnten die Kunden nicht nur vom Salat über die Rote Bete und die Zwiebel bis hin zu Äpfeln und Birnen die Produkte erstehen, sondern sich aus frischen Zutaten und verschiedenen Saucen Salatteller zusammenstellen. „Wir wollen uns als Direktvermarkter in der Region vorstellen“, merkte Schartner an, der seit eineinhalb Jahren Bioanbau an der Bergstraße betreibt. „Die Leute wollen wissen, wo ihre Nahrung herkommt“, hat er festgestellt und wirbt damit, dass seine Produkte so frisch wie aus dem heimischen Garten seien.

Die Aussteller warteten auch mit Attraktionen für ihre Gäste auf. So gab es Aktionen für Kinder, den Verkauf von handgemachten Seifen und Geschenkartikeln, eine Ausstellung mit Arbeiten örtlicher Künstler, Dekorationen und florale Geschenke und vieles mehr. Bei einer Stempel-Rallye konnten sich die Besucher bei allen Teilnehmern Stempel abholen und mit der Karte an einer Verlosung teilnehmen, bei der es Preise vom Rundflug bis zu Gutscheinen zu gewinnen gab. „Das Angebot wurde gut angenommen, der Besucherandrang war stärker als im Vorjahr“, bilanzierte Rausch. Er will nun die Teilnehmer zu einem Gespräch einladen, um über die weitere Entwicklung zu beraten. Er könne sich vorstellen, dass sie künftig im Wechsel mit einer Veranstaltung des Bickenbacher Gewerbevereins angeboten wird.

 

ste
29.9.2009


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