In diesem Teil der Homepage wird das gärtnerische Geschehen mit allem drum und dran dargestellt. Viel Spaß!!!

 

Wir produzieren unser Gemüse nach ökologischen Richtlinien, die in unserem Fall durch den Naturland Verband festgelegt sind. Wir verzichten auf chemisch-synthetische Produkte und konzentrieren uns ganz auf die Verwendung biologischer Produkte. Im Bereich Düngung verwenden wir gut verrotteten Pferdemist und die Restprodukte aus einer Biogasanlage (Fam. Ruckelshaußen/Groß-Gerau) als Flächen- und Gewächshausdünger im Frühjahr und ergänzen je nach Pflanzenbedarf die Kulturen mit organischen Dünger, z.b. Maltaflor (ein Malzdünger N-P-K : 5%-3%-5%) oder Bioilsa ( besteht aus Federmehl, Tierhaaren und pflanzlichem Ölkuchen (Rapsschrot) N-P-K : 11%-0,3%-0,2%)).

Durch weitgestreckte Fruchtfolgen verringern wir die Anfälligkeit auf Pflanzenkrankheiten und Bodenmüdigkeit. Des weiteren werden alljährlich Teilbereiche unserer Felder mit einer Ackerbohnen - Wicken Mischung eingesät und können sich somit in diesen Jahren gut erholen. Geschickte Sortenwahl beeinflusst den Ertrag und die Qualität positiv, wo allgemein bekannt ist, dass der Bio-Gärtner mit Ertragseinbußen rechnen muss.

Besonders im Bereich Obstbau verwenden wir Pflanzenstärkungsmittel, einmal auf Algenbasis, und Gesteinsmehle/Silikate die besonders zum Austrieb und in den Folgewochen auf die Gehölze aufgetragen werden, um diese zu stärken. Im Laufe des Jahres wird punktuell nach Beobachtung weiterhin behandelt.

Der Einsatz von organischen Flüssigdünger aus entzuckerter Rübenmelasse erlaubt uns in allen Produktionsbereichen eine punktgenaue Nährstoffergänzung und kann somit als Pflanzenstärkung direkt helfen. In den Folienhäusern wird über die Tropfbewässerung eine flüssig-organische Nährstoffmischung eingespeist, je nach Witterung (hauptsaisonal gibt es eine 7 - tägige Gabe).

Im obstbaublichen Bereich fahren wir mit vorgemischter Lösung in Fäßern auf die Obst-Wingerte und pumpen über einen Schlauch die Gabe unter die Bäume...wichtig ist natürlich immer der richtige Zeitpunkt.

 

Ein Blick in unsere Gewächshäuser (Juli 2009):

Tomaten                                                                           Paprika

 Gurken

 

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