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Ökologischen Landwirtschaft - Nachhaltig und Gesund

Wir produzieren unser Gemüse nach ökologischen Richtlinien, die in unserem Fall durch den Naturland Verband festgelegt sind. Wir verzichten auf chemisch-synthetische Produkte und konzentrieren uns ganz auf die Verwendung biologischer Produkte.

Im Bereich Düngung verwenden wir gut verrotteten Pferdemist oder Rindermist und die Restprodukte aus einer Biogasanlage, als Flächen- und Gewächshausdünger im Frühjahr und ergänzen je nach Pflanzenbedarf die Kulturen mit organischen Handelsdünger.

Qualität mit Verantwortung

Durch weitgestreckte Fruchtfolgen verringern wir die Anfälligkeit auf Pflanzenkrankheiten und Bodenmüdigkeit. Des weiteren werden alljährlich Teilbereiche unserer Felder mit einer Ackerbohnen - Wicken Mischung oder wahlweise mit einer Luzerne-Grass Mischung eingesät und können sich somit in diesen Jahren gut erholen. Geschickte Sortenwahl beeinflusst den Ertrag und die Qualität positiv, wo allgemein bekannt ist, dass der Bio-Gärtner mit Ertragseinbußen durch tierische Schaderreger rechnen muss.

Keine Chemie oder künstliche Zusätze

Besonders im Bereich Obstbau verwenden wir Pflanzenstärkungsmittel: auf Algenbasis und Gesteinsmehle/Silikate, die besonders zum Austrieb und in den Folgewochen auf die Gehölze aufgetragen werden, um diese zu Stärken. Im Laufe des Jahres wird punktuell nach Beobachtung weiterhin behandelt.

Der Einsatz von organischen Flüssigdünger aus entzuckerter Rübenmelasse erlaubt uns in allen Produktionsbereichen eine punktgenaue Nährstoffergänzung und kann somit als Pflanzenstärkung direkt helfen. In den Folienhäusern wird über die Tropfbewässerung eine flüssig-organische Nährstoffmischung eingespeist, je nach Witterung (hauptsaisonal gibt es eine 7 - tägige Gabe).

Im obstbaublichen Bereich fahren wir mit vorgemischter Lösung in Fäßern auf die Obst-Wingerte und pumpen über einen Schlauch die Gabe unter die Bäume...wichtig ist natürlich immer der richtige Zeitpunkt.

Hohe Standards

Naturland Bauern und Verarbeiter arbeiten mit höchsten ökologischen Standards, die strenger sind als die gesetzlichen Anforderungen der EG-Öko-Verordnung. Die Richtlinien gelten für die Erzeugung wie für die Verarbeitung. Ökologischer Landbau nach den Naturland Richtlinien beruht auf einer ganzheitlichen systemorientierten Betrachtung. Teilbetriebsumstellungen wie bei der EG-Öko-Verordnung sind bei Naturland nicht erlaubt. Der hohe Standard der Naturland Richtlinien zum Beispiel beim Zukauf von Düngern oder Futter (mindestens 50 Prozent des Futters muss vom eigenen Hof stammen) verlangt von den Landwirten eine professionelle Wirtschaftsweise. Die detaillierten Verarbeitungsrichtlinien für alle Produktionsbereiche führen den ganzheitlichen Gedanken konsequent weiter - von der Erzeugung bis zum Produkt im Laden müssen die Richtlinien eingehalten werden.

Die Naturland Richtlinien decken auch Bereiche ab, die in der EG-Öko-Verordnung nicht geregelt sind, wie z.B. die ökologische Aquakultur oder die Sozialrichtlinien. Die ab 2005 geltenden Sozialrichtlinien verankern die soziale Verantwortung aller Naturland Mitglieder in den Standards.

Qualitätssicherung

Die konsequente Umsetzung der Naturland Richtlinien und Zertifizierungsanforderungen vom Acker bis hin zum fertigen Produkt ist die Basis für die Herstellung von Öko-Produkten mit besonderer Qualität, die den Natur- und Umweltaspekt einschließt.

Naturland betreibt ein Qualitätssicherungssystem, das internationalen Normen entspricht. Die wirksame Umsetzung und Dokumentation dieses Systems wird jährlich durch unabhängige Stellen überprüft. Alle Naturland Landwirte, Naturland Partner, Hersteller und Verarbeiter im In- und Ausland müssen jährlich unter Beweis stellen, dass sie die Naturland Richtlinien einhalten. Nur dann können sie von Naturland zertifiziert werden.

Ganzheitlicher Ansatz

Im Zentrum steht ein ganzheitlicher Ansatz, nachhaltiges Wirtschaften, praktizierter Natur- und Klimaschutz, Sicherung und Erhalt von Boden, Luft und Wasser sowie der Schutz des Verbrauchers. Die fundierte Bertreuung der Landwirte, Gärtner, Winzer, Waldbesitzer und Fischwirte ist seit der Gründungsphase eine der Stärken von Naturland. Auch für Spezialbereiche wie z.B. die ökologische Waldnutzung oder Aquakultur gibt es eigene, kompetente Ansprechpartner.

Überprüfung der Zertifizierungsarbeit

Im Gegenzug lässt Naturland sein eigenes Zertifizierungssystem ebenfalls überprüfen und führt so den Nachweis, dass der Verband als Zertifizierungsorganisation internationale Ansprüche erfüllt. Denn die Anerkennung nach weltweit gültigen Standards wird im wachsenden, sich zunehmend internationalisierenden Öko-Markt immer wichtiger.

Naturland ist durch die IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements), der Internationalen Dachorganisation des Ökologischen Landbaus, akkreditiert. Seit Oktober 1999 gibt es ein multilaterales Abkommen aller IFOAM akkreditierten Organisationen. Kern des Abkommens ist es, dass sich alle IFOAM akkreditierten Organisationen gegenseitig auf der Basis der IFOAM Richtlinien anerkennen. Somit wird es Naturland Erzeugern und Verarbeitern ermöglicht, schnell auf Produkte anderer IFOAM akkreditierter Verbände weltweit zurück zu zugreifen.

1998 hat Naturland auch die Akkreditierung nach DIN EN 45011 (ISO 65) erhalten. Die EN 45011 beschreibt allgemeine Anforderungen an Stellen, die Produktzertifizierungen durchführen, um als zuverlässig und seriös anerkannt zu werden.

Seit November 2002 ist Naturland vom United States Departement of Agriculture (USDA) akkreditiert. Naturland hat als erster und bislang einziger deutscher Ökologischer Landbauverband die USDA Akkreditierung erhalten!